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Kölner gestalten Zukunft – vereint gegen Sozialabbau
Mit einer gemeinsamen Pressekonferenz startete die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege in Köln eine Kampagne gegen die geplanten massiven Einschnitte im sozialen Bereich. Mit der Kampagne „Kölner gestalten Zukunft – vereint gegen Sozialabbau“ wollen die Wohlfahrtsverbände zum einen auf die prekäre Situation aufmerksam machen, die den Bürgern der Stadt infolge der defizitären Haushaltslage bevorsteht aber ebenso eine Plattform zu Meinungsbildung und -austausch anbieten.
Die LIGA der Kölner Wohlfahrtsverbände, zu der neben dem Kölner Roten Kreuz auch die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas, die Diakonie, der Paritätische sowie die Synagogengemeinde gehören, vertritt die Interessen der wirtschaftlich und sozial benachteiligten Menschen. Mit rund 25.000 Beschäftigten sind die Wohlfahrtsverbände zudem ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor in Köln. Die geplanten Kürzungen, die im zweistelligen Prozentbereich liegen, gefährden nicht nur einzelne Projekte, sondern die soziale Infrastruktur insgesamt und bedrohen das soziale Gleichgewicht.
Die Kampagne fordert den Erhalt der sozialen Sicherungssysteme gerade in Zeiten, in denen die Anzahl der Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, stetig steigt:
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Immer mehr Kinder und Jugendliche sind von Armut betroffen und haben begrenzte Bildungschancen.
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Die Zahl der Familien, die Erziehungshilfen und Beratungen benötigen, steigt.
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Der Anteil der erwerblosen Menschen mit geringer Qualifikation ist in Köln besonders hoch.
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Immer mehr Menschen geraten in finanzielle Notlagen und benötigen Beratung und Unterstützung.
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Berufstätige Eltern benötigen dringend qualifizierte Betreuungsplätze für ihre Kinder.
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Der Anteil der älteren Menschen steigt. Neben der Verarmung droht den Senioren eine weitere Vereinsamung.
Die Initiatoren der Kampagne rufen Kölner Bürgerinnen und Bürger auf, die Kampagne zu unterstützen.
Mehr zu den geplanten Aktionen finden Sie auf der Homepage www.koelner-gestalten-zukunft.de .









